Podcast ohne (richtigen) Namen

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Podcast ohne (richtigen) Namen - Folge 51 - Gans schön lecker

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Jochen liebt Schüttgut, Etienne lüftet das Polizeigeheimnis und George weint Freudentränen.


Kommentare

Björn
by Björn on 28. November 2019
Also als Polizist hat man zwar Dienstschluss, kann und muss sich aber in bestimmten Situationen wieder in den Dienst versetzen. Bei Ordnungswidrigkeiten hat man Ermessensspielraum, sogar im Dienst. Bei Straftaten kann man aber nicht „wegschauen“. Bei vielen gilt natürlich wo kein Kläger da kein Richter. In bestimmten Situationen kann man privat auch kaum einschreiten. Wir dürfen zwar jederzeit eine Waffe tragen, tun dies aber nicht immer. Auch ein anderes Fahrzeug mit dem Privatwagen anhalten ist eher blöd.
Cizzle
by Cizzle on 22. November 2019
Gude, auch ohne selbst Polizist zu sein, möchte ich zu dem von Etienne skizzierten Sachverhalt teilweise Stellung nehmen, Zunächst ist es so, dass Polizisten auch in ihrer Freizeit bei Kenntnisnahme von Straftaten einschreiten können. Ob eine Pflicht zum Einschreiten besteht, ist streitig. Gem. § 163 I 1 StPO haben Polizisten die Pflicht Straftaten zu erforschen. Jetzt sind Polizisten aber auch Menschen, die vllt ein Privatleben haben wollen und auch einen Freundeskreis haben wollen und nicht deshalb ausgeschlossen werden wollen, weil jedes Gespräch, in dem "halblegale" Machenschaften/Geschehnisse zur Sprache kommen umgehend abgwürgt werden, wenn der Polizist in seiner Freizeit dazustößt und man ihn deshalb meidet und nicht dabei haben möchte. Teilweise wird vertreten, dass stets eine Verpflichtung besteht, in diesen Fällen einzuschreiten, da die Öffentlichkeit ein Interesse an umfassender Strafverfolgung habe. Überwiegend (so u.a. die BGH-Rspr.) wird vertreten, dass nach der Schwere der Tat zu differenzieren sei. Bei Vergehen (i.S.d. § 12 II StGB: Straftaten, die im Mindestmaß mit weniger als einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bedroht sind) nach dem BtMG wird man also eher zu dem Ergebnis kommen, dass eine Pflicht (!) zur Erforschung bei in der Freizeit beobachtung Tat nicht besteht als bei Verbrechen (i.S.d. § 12 I StGB: Straftaten, die im Mindestmaß nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe bedroht sind) oder auch schwerwiegenden Vergehen. Insgesamt wird man hier also im Einzelfall die Interessen der Öffentlichkeit an einer umfassenden Strafverfolgen gegen die Interessen des Beamten auf Privatsphäre abwägen. Je gravierender die Tat, desto eher wird man auch bei in der Freizeit beobachteten Taten zu dem Schluss kommen müssen, dass jene Tat zu erforschen/zu verfolgen ist. Ob man den "Marihuna-Dealer" an der Straßenecke in seiner Freizeit hochnehmen möchte, liegt wohl beim jeweiligen Beamten, ob er sich das jetzt wirklich antun möchte. Das beurteilt ein hochmotivierter Berufsanfänger womöglich anders als einer, der kurz vor der Pension steht. Im Übrigen darf jeder, wenn er Straftaten auf frischer Tat beobachtet, den Täter vorläufig festnehmen, § 127 I StPO (sog. Jedermannparagraph). Das nur so, falls ihr noch Anregungen für das Wochenende braucht.^^ Ob Polizisten sich untereinander erkennen, sich ihre Siegelringe zeigen und verschwörerisch zu nicken, weiß ich jedoch nicht. Grüße
Gruber
by Gruber on 22. November 2019
Season 19 von Diablo III beginnt und ein neuer Porn erscheint - der Himmel auf Erden! Danke Leute!

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Über diesen Podcast

Etienne, George (Barlow) und Jockl haben alle eins gemeinsam.
Vor rund 20 Jahren fingen Sie bei NBC Giga in Düsseldorf an und es gab schon zum Frühstück Videospiele. Die drei ehemaligen Arbeitskollegen sind - 20 Jahre danach - immer noch Freunde. In ihrem gemeinsamem Podcast reden sie über Gott und die Welt.

von und mit Gardé, Dominicus, Zaal

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